Die Asphaltstraße

Der Straßenaufbau setzt sich üblicherweise aus vier Schichten zusammen und hält auch besonders hohen Verkehrsbelastungen stand.

1) Deckschicht

Als oberste Schicht der Straße ist die Asphaltdeckschicht dem Verkehr und der Witterung direkt ausgesetzt. Aufgrund der hohen mechanischen und klimatischen Belastungen muss sie in der Regel nach 12 bis 15 Jahren erneuert werden. Besonders griffige und verschleißfeste Gesteinskörnungen helfen dabei, ihre Haltbarkeit zu optimieren.

2) Binderschicht

Kernaufgabe der Binderschicht ist es, Schubkräfte und Erschütterungen von der Straßenoberfläche schnell und effektiv in die unteren Schichten abzuleiten. Damit schützt sie die Deckschicht insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen und heftigen Bremsvorgängen vor Überlastung und Verformungen.

3) Tragschicht

Der untersten Asphaltschicht kommt die eigentlich tragende Rolle zu. Mit ihrer grobkörnigen Gesteinsmischung sichert sie die gleichmäßige Verteilung der Lasten und erhöht somit die Tragfähigkeit der Fahrbahn. Wird die Straße gut instandgehalten, kann eine Tragschicht bis zu 50 Jahre halten.

4) Frostschutzschicht

Um Schäden durch Frost zu verhindern, wird unterhalb der Asphaltschichten häufig eine Frostschutzschicht eingesetzt. Die ungebundenen Kiese, Sande, Schotter oder Splitte sind äußerst klimabeständig, leiten eindringendes Wasser zügig ab und verhindern so Aufbrüche durch Frost in den oberen Asphaltschichten.

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